Einladung
zur 8. Internationalen Fernwettkampfmeisterschaft vom
01. Oktober 2011 - 30. September 2012
Liebe Schwarzpulverschützen,
am 30.September 2011 endete die
vergangene SPI-Wettkampfsaison mit der 7.
Internationalen SPI-Fernwettkampfmeisterschaft. Aber
schon am 01. Oktober starteten wir in die neue
SPI-Wettkampfsaison 2011/2012 und somit die nunmehr
8.
Internationale SPI-Fernwettkampfmeisterschaft
aktuelle
Infobroschüre Fernwettkampf (bitte
anklicken)
Wenn alles klappt werden in naher
Zukunft neben Spaniern, Ungarn, Schweden, Franzosen
und Teilnehmern aus Luxemburg zunehmend auch
Schwarzpulverschützen aus den USA am
SPI-Fernwettkampf teilnehmen.
Die SPI Fernwettkampfmeisterschaft
wird "offen"
ausgetragen. Das bedeutet, dass an dieser
Meisterschaft jeder Schwarzpulverschütze teilnehmen
kann - unabhängig von seiner Verbandszugehörigkeit.
Bereits seit 01.Oktober 2010 wird der Fernwettkampf
ganzjährig ausgetragen - also jeweils vom 01.
Oktober bis zum 30. September des Folgejahres.
Alle Teilnehmer aus
Deutschland melden die Ergebnisse bitte wie gewohnt
über die autorisierten Abnahmeberechtigten (alle
Regional- und Fachrepräsentanten) direkt an
die SPI. Bitte setzt Euch rechtzeitig mit einem
Abnahmeberechtigten Eurer Wahl zwecks
Ergebnisabnahme in Verbindung. Nachfolgend eine
Liste mit der Übersicht aller SPI-Standorte in
Deutschland.
SPI-Standorte
in Deutschland (bitte anklicken)
Wichtig:
Wenn in der entsprechenden Region noch kein
SPI-Standort existiert oder die Abnahme an einem
SPI-Standort nicht oder nur erschwert möglich ist
(z.Bsp. weil keine Fallplattenanlage oder 100 m Bahn
etc.. vorhanden ist oder der
SPI-Regionalrepräsentant nicht oder nur schwer
erreichbar ist und/oder keine Zeit mehr für eine
persönliche Abnahme verfügbar hat etc.. ) , können
sich ernsthafte Interessenten bei der SPI selbst als
Abnahmeberechtigte für diesen Fernwettkampf
registrieren lassen. Eine Mitgliedschaft in der SPI
ist hierzu nicht erforderlich. Bitte in diesem Fall
die o.a. Adresskarte ausfüllen und mit einem
formlosen Antrag zur Autorisierung an folgende
e-mail Adresse senden:
Autorisierung
(bitte
anklicken)
Nach erfolgter Registrierung kann an jedem zur
Abnahme des SPI-Fernwettkampfes autorisierten
Standort nach individueller
Terminabsprache mit den vor Ort Verantwortlichen
der Wettkampf in den gewünschten Disziplinen
abgelegt werden.
Bitte unbedingt eine Kopie der
Adresskarte - wie diese an die SPI übermittelt
wurde- zum Wettkampf mitnehmen und an den
Abnahmeberechtigten aushändigen!!!
Ausserdem besteht an
jeder SPI-Wettkampfveranstaltung bzw. an jeder
Veranstaltung von SPI-Mitgliedsvereinen (siehe
Termine hier!)
jederzeit die Möglichkeit, dort auch an der
Fernwettkampfmeisterschaft teilzunehmen. Es kann
hier entweder das für die jeweilige Meisterschaft,
die nach SPI-Reglement ausgetragen wurde, das
bereits in dieser Meisterschaft erzielte Ergebnis
verwendet werden oder separat für die
Fernwettkampfmeisterschaft ein Start in der
gewünschten - und/oder ggf. auch weiteren -
Disziplin vorgenommen werden. Falls nochmals separat
für die Fernwettkampfmeisterschaft gestartet wird,
muss zwingend das bei diesem weiteren Start erzielte
Ergebnis in die Wertung für den Fernwettkampf
einfließen.
wichtige Änderung
seit 01.08.2011:
Es darf und
kann beim Fernwettkampf ab sofort in einer
speziellen Disziplin innerhalb einer
Leistungsklassse pro SPI-Wettkampfsaison beliebig
oft gestartet werden und jedes gemeldete Ergebnis
fließt in die Bewertung und Berangung ein.
Diese
Änderung wurde nach langwierigen Überlegungen
und Marktrecherchen aufgrund der nachfolgend
aufgeführten Beweggründe mit Wirkung zum
01.08.2011 dauerhaft eingeführt:
1. in den USA und auch in vielen europäischen
Vereinen ist der Mehrfachstart mit beliebigem
Nachlösen auch bei Wettkämpfen durchaus
üblich. So wurden wir speziell von
US-Vorderladerschützen gebeten, diesen Grundsatz
bei der Fernwettkampfmeisterschaft möglichst schon
vor dem Markteintritt der SPI im US-Markt
weltweit und einheitlich einzuführen.
2. auch von SPI-Mitgliedern wurde dieser Wunsch in
den vergangenen Jahren an uns immer wieder
herangetragen. Es gibt einige, die den
Fernwettkampf auch als einen Wettkampf gegen sich
selbst verstehen und die Entwicklung der
jeweiligen Leistungsfähigkeit innerhalb der
laufenden Wettkampfsaision für sich selbst - gerne
auch ganz offiziell - dokumentiert sehen
wollen.
3. In Kombination mit der (für SPI-Mitglieder!)
bereits geführten Gesamtleistungsübersicht, in der
alle im Lauf einer SPI-Wettkampfsaison erzielten
Ergebnisse zusammengeführt und in einer Rangliste
auch bewertet werden, wird bei anstehenden
Verlängerungen einer Erlaubnis nach §27 der
Ausdruck der FWK-Ergebnisliste von immer mehr
Genehmigungsbehörden an Stelle eines Schießbuches
als ausreichender Tätigkeitsnachweis (also
regelmäßig und erfolgreiches Training..) im Sinne
des Sprengstoffgesetzes akzeptiert.
4. Diese Änderung dient auch der deutlichen
Abgrenzung zu den konventionellen Meisterschaften
der SPI, bei denen auch in Zukunft immer nur ein
Start pro Wettkampf/Meisterschaft in einer
Disziplin derselben Leistungsklasse erlaubt
bleibt.
5. Mit ein Grund ist aber auch die positive
Motivation eines Schwarzpulverschützen, trotz
einem "nicht
so gelungenen Ergebnis" doch noch einmal
eine Chance zu haben, im Laufenden Wettkampfjahr
im FWK einen vorderen Platz erreichen zu können.
Wir wissen, dass es selbst dem besten Schützen
passieren kann, dass er einmal in einem Wettkampf
völlig versagt - sei es weil die Waffe eine
technischen Defekt hat oder es eben mit der
Konzentration mal nicht so richtig klappen
wollte. Dann war nach der bisherigen
Regelung nach einem daneben gegangenen Start
Schluss für den Rest des Jahres. Erst im nächsten
Jahr hätte es wieder erneut eine Chance
gegeben.
Aussagekräftiger zum tatsächlichen nachhaltigen Leistungsstand
eines Schwarzpulverschützen sind definitiv die
über einen längeren Zeitraum laufenden,
kontinuierlichen Wettkampfveranstaltungen, die
Mehrfach-Ergebnisse über einen längeren Zeitraum
dokumentieren und bewerten und somit auch einen "Trend" erfassen und nicht nur
ein "punktuelles
Ereignis", weil es eben halt mal gerade
alles zusammengepasst hat (oder eben nicht!).
Mit den konventionellen
Meisterschaften bleibt jedem
Schwarzpulverschützen allerdings die Möglichkeit
einer "punktuellen
Leistungsmessung" erhalten, da
der Mehrfachstart in einer Disziplin jeweils
innerhalb einer Leistungsklasse nur der
Fernwettkampfmeisterschaft vorbehalten bleibt und
im Umkehrschluss daher bei konventionellen
Meisterschaften definitiv nicht zur Anwendung
kommen wird!
Es
gelten für die Fernwettkampfmeisterschaften folgende
Startgelder (jeweils inkl. 19 % Mwst!)
SPI-Mitglieder:
Gastschützen:
Erststarts:
4,--
€
6,--
€ erste
Disziplin
Folgestarts:
2,--
€
3,-- € je
weitere Disziplin
Zusätzlich wird bei der
Fernwettkampfmeisterschaft von jedem Teilnehmer eine einmalige Versandkostenpauschale in Höhe
von derzeit 2,50 €
für Umschlag und Porto zwecks Zusendung der Urkunden
erhoben.
Die Startgelder aller Teilnehmer - nebst
Versandkostenpauschale - werden erst nach Urkundenversand,
der im Lauf des Oktober/November 2012 erfolgen wird,
innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Urkunde zur Zahlung
per Überweisung auf die im Begleitschreiben des
Urkundenversandes aufgeführte Bankverbindung fällig.
Da wir in der
Vergangenheit bislang positive Erfahrungen mit diesem
Verfahren sammeln konnten, werden wir dieses Verfahren
bis auf Weiteres anwenden.
Vorgehensweise
bei
Wettkampfinteresssenten, die (noch?!?) nicht
Mitglied in der SPI sind:
Gastschützen registrieren sich zunächst bitte über
das folgende Formular
Adresskarte (MS-Word
2003 Format) (bitte
anklicken)
Adresskarte (Leerblatt
im .pdf-Format) (bitte
anklicken)
Die komplett ausgefüllte Adresskarte dann bitte per
Post, Fax oder e-mail an folgende Anschrift
übersenden:
Schwarzpulverinitiative
- Registrierung
Fernwettkampf -
z.Hd. von Lisa Leiser
Jägerberg 13 b
85283 Wolnzach
Telefon: 08442-915926
Telefax: 08442-915365
e-mail:(bitte
nachfolgenden e-mail link anklicken!): Fernwettkampf
Folgende Disziplinen stehen in 6
Leistungsklassen zur Auswahl:
Code-Liste der
SPI-Disziplinen (Stand: 01.12.2012) (bitte
anklicken)
Der Fernwettkampf wird (in allen zugänglichen
Leistungsklassen!) nach dem jeweils aktuellen
SPI-Reglement ausgetragen, welches im
Schießkunst-Handbuch der SPI mit Stand vom
01.01.2012 beschreiben ist:
Schießkunst-Handbuch
der SPI (Stand: 01.12.2012) (Bitte
anklicken)
Zur Meldung der erzielten Ergebnisse sind
folgende Meldevordrucke zu verwenden:
einheitlicher
Meldevordruck für Ergebnismeldungen (MS-EXCEL2003-Arbeitsblatt)
(bitte anklicken)
einheitlicher
Meldevordruck für Ergebnismeldungen (Leerblatt
im .pdf-Format)
(bitte
anklicken)
Bitte bei der Ergebnismeldung unbedingt folgende
Anweisungen bezüglich der Mindestanforderung
beachten (bitte herunterladen, ausdrucken und
konsequent beachten!!)
Anleitung zur
Ergebnisdokumentation auf Scheibe und/oder
Ergebnisliste (bitte anklicken)
Die Ergebnisse für die 8.
SPI-Fernwettkampfmeisterschaft sind unter
Verwendung der o.a. Meldeformulare von den
autorisierten Abnahmeberechtigten bis spätestens
Freitag, den 12.10.2012, 24 Uhr per Post, per
Telefax oder per e-mail an folgende Kontaktdaten
zu senden:
Schwarzpulverinitiative
- Fernwettkampf -
z.Hd. Frau Lisa Leiser
Jägerberg 13
b
85283 Wolnzach
Telefon: 08442-915926
Telefax: 08442-915365
e-mail: Fernwettkampfergebnisse
Wer Starts in größerer Anzahl (> 10 Starts!)
melden möchte, kann bei uns - nach entsprechender
Autorisierung - kostenlos eine speziell zur
Ergebniserfassung für den Fernwettkampf
entwickelte SPI Software anfordern. Diese
Software läuft nach derzeitigem Kenntnisstand auf
allen Betriebsystemen der Windows Familie inkl.
der neuesten Windows 7 Variante.
Hinweis: Diese SPI-eigene
Ergebniserfassungssoftware darf (und kann!)
nur zur Erfassung von
SPI-Fernwettkampfergebnissen inkl. deren
Übermittlung an die SPI verwendet werden.
Bei SPI-Mitgliedern werden alle im Rahmen des
Fernwettkampfes erbrachten Leistungen im Bedarfsfall
auch als Grundlage zur Qualifikation für die
Deutsche Meisterschaft anerkannt, die in der Regel
immer am zweiten Wochenende im September zeitgleich
an verschiedenen Austragungsorten in Deutschland
stattfindet. Zwar ist es bei der SPI bereits
seit dem 04.02.2010 nicht mehr grundsätzlich
erforderlich, zur Teilnahme an der Deutschen
Meisterschaft zuvor eine Qualifikation in den
gewünschten Disziplinen ablegen zu müssen. Sollte es
aber an einzelnen Meisterschaftsstandorten aufgrund
der Meldungen und Teilnehmeranzahl zu
Kapazitätsengpässen kommen, kann der Ausrichter die
im Fernwettkampf bis dahin in der laufenden Saison
erzielten Ergebnisse zur Qualifikation und somit
Selektion der Teilnehmer heranziehen. Deshalb könnte
der Fernwettkampf im Extremfall doch einmal für den
Einzelfall eine wichtige Bedeutung erlangen und über
Teilnahme oder Nicht-Teilnahme entscheiden.
Ganz abgesehen davon werden Behörden in Zukunft
zunehmend und im Zusammenhang mit Verlängerungen von
Erlaubnissen nach §27 Sprengstoffgesetz konkret den
Nachweis eines "regelmäßigen und erfolgreichen Trainings" fordern.
Unter einem erfolgreichen Training wird in diesem
Kontext nicht nur verstanden, dass man bei
Disziplinen, bei denen zum Beispiel nach dem
Reglement 13 Schuss abzugeben sind, nicht schon nach
3 Schüssen das Training abgebrochen wird - nein, das
Training soll den Erlaubnisinhaber dazu bewegen und
motivieren, dass er zumindest in einer Disziplin
einmal im Jahr an einer Meisterschaft nicht nur
teilnimmt. Das behördlich eingeforderte konsequente
Training soll den Schützen auch in die Lage
versetzen, einen Wettkampf auch bis zum Ende
durchzustehen und nicht mittendrin wegen jeder
kleine Widrigkeit abzubrechen.
In diesem Kontext: Es stimmt schon nachdenklich,
wenn sich ein Schütze auf einer Meisterschaft über
den Lärm am Nachbarschießsstand beschwert und den
Wettkampf und die weitere Teinahme an der
Meisterschaft deshalb abbricht. Da stellt sich schon
die Frage, ob der Zuhause immer alleine an seinem
Schießsstand geübt hat und deshalb Befindlichkeiten
entwickelt, wenn es direkt neben Ihm kracht, rumst
und raucht und Ihm ab und an (trotz
Seitenblenden) auch mal ein kleiner
Fettspritzer oder ein paar Grieskörner vom
nachbarlichen Perkussionsrevolverschützen an die
Backe spritzen. Das alles sind Dinge, an die man
sich schon im Training gewöhnen sollte. Wer damit
nicht klarkommt, sollte für sich noch einmal
überdenken, ob er tatsächlich im richtigen Hobby
gelandet ist.. Training ist nunmal mehr
als das bloße Erlernen und Üben von zielführender
Atemtechnik und der Koordination aller beim
Zielvorgang beteiligten Körperpartien....
Jeder Teilnehmer bekommt nach
Abschluss des Wettkampfes per Post eine
Original-Urkunde übersandt. Die Ergebnisliste wird ab
ca. Mitte Oktober offen für jedermann in Form eines
.pdf-files zum herunterladen auf unserer homepage ins
Netz gestellt. Die Datei wird aufgrund der offenen
Austragung der Fernwettkampfmeisterschaft auch nicht
kennwortgeschützt sein und kann daher von jedermann
heruntergeladen und eingesehen werden!
Zur
Einstimmung,
Erinnerung und Anregung noch folgende Links
(bitte gewünschten download
bzw. Link anklicken!)
Ergebnisse
der Fernwettkampfmeisterschaft 2005
Ergebnisse
der Fernwettkampfmeisterschaft 2006
Ergebnisse
der Fernwettkampfmeisterschaft 2007
Ergebnisse
der Fernwettkampfmeisterschaft 2008
Ergebnisse
der Fernwettkampfmeisterschaft 2009
Ergebnisse
der Fernwettkampfmeisterschaft 2010
Ergebnisse
der Fernwettkampfmeisterschaft 2010
Ergebnisse
der Fernwettkampfmeisterschaft 2011
Bilder vom
Fernwettkampf 2005
Bilder
vom Fernwettkampf 2006
Die SPI will in den nächsten 20 Jahren alle
Schwarzpulverhobbyisten in Deutschland, Europa und der
ganzen Welt unter einem gemeinsamen Dach
zusammenführen. Wer Interesse an
einer Mitgliedschaft hat und sich über die Vorteile
einer Mitgliedschaft in der SPI informieren möchte,
findet auf unserer homepage ausführliche Informationen
und kann bei Interesse nachfolgende Beitrittserklärung
herunterladen
SPI-Beitrittserklärung (bitte anklicken)
und uns diese im Original per Post an die auf der
Beitrittserklärung aufgeführte Postanschrift zusenden.
Viel Spaß und viel Glück für alle Teilnehmer in diesem Jahr
!!
Helmut
Leiser
(Stand: 14.04.2012)