Liebe Teilnehmer an den o.g. Meisterschaften,
Was einmal mit einer Idee von August Baro und den Kameraden aus Verden an der Aller begann, war aus dem Stand heraus ein voller Erfolg. Unser Angebot wurde in vollem Umfang sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern in Europa und somit auch auf internationaler Ebene angenommen.
Dieses Jahr waren bereits Schwarzpulverkameraden aus Spanien, Schweden und Ungarn aktiv mit dabei.
Aber auch in Deutschland wächst von Monat zu Monat das Interesse an der SPI. Die Fernwettkampfmeisterschaft ist die Gelegenheit, ein erstes Mal SPI-Luft zu schnuppern, sich selbst ein Bild zu machen, wie ungezwungen Wettkämpfe im Umfeld der SPI ablaufen. Wir sind unserem Ziel, alle Schwarzpulverschützen unter einem einheitlichen Dach auf Basis eines umfassenden Reglements zusammenzuführen ein gutes Stück nähergekommen.Der erste Schritt ist gemacht.
Doch nun ein paar Bilder vom Fernwettkampf:
Fangen wir in Ungarn an:
von links: Csaba, Istvan und Sandor
Das Kanonenschießen im Rahmenprogramm ist in Ungarn besonders beliebt.Könnten aber auch im Wettkampf aktiv geschossen werden - probierts doch einfach mal im nächsten Jahr!
Beim Ladevorgang:
Liegendanschlag auf ungarisch:
Die Schießstätte in Makó:
Nach absolviertem Wettkampf schmeckt es besonders gut:
Here you can see the muzzleloaders from Hungary having taken part on the 1. International SPI-Long-Distance Championship:
Hier die Teilnehmer aus Ungarn im Gruppenbild:
Organisiert wurden die Teilnahme an der SPI-Fernwettkampfmeisterschaft in Ungarn von Zsuzsa und Istvan
Jetzt gehen wir ein paar tausend Kilometer in den Norden, nach Schweden! Auch hier war eine erste kleine, aber umso verwegenere Truppe mit dabei:
"El Diablo" (rechts!) mit Derringer und Bo mit dem Remington:
Dampf in der Hütte:
von links: Greger, Mattias, Albin und Leif
Vater und Sohn (was Albin da wohl gerade denkt??):
Synchron- oder Reihenfeuer???
3 Generationen: Leif - Albin - Mattias
Und hier das Gruppenbild der Teilnehmer aus Schweden:
an here the muzzleloaders from Sweden taking part on the 1. International SPI Long-Distance Championship)
Organisiert wurde die Teilnahme an der SPI-Fernwettkampfmeisterschaft in Schweden von Leif Schmidt aus Skellefteå
Hier noch ein kleiner schriftlicher Beitrag von Leif, den er mir per e-mail zur Veröffentlichung übermittelt hat:
Durch die Initiative dess Schuetzenkameraden und sehr guten Freundes, Volker Blume aus Rossleben, wurde nun unsere Teilnahme an der 1. SPI-FWK-Meisterschaft zu einer Tatsache.
Am Donnerstag den 30/6, 18,00 sammelte sich die Mannschaft auf unserer Pistolenschiessbahn dess Rönnskär PSK ( Pistolenschiessklubb) um nun der Einladung folge zu leisten. ( Geografisch liegen wir ca 900 km nördlich von Stockholm, typ Schwedisch Lappland, nur eben an der Kueste gelegen.)
Die erwählte Mannschaft bestand aus Leif D. F. Schmidt und meinem Sohn Mattias Krahe, Bo Fransson , Dick Pettersson, Greger Svensson und Peter Hedström. Dazu muss erwähnt werden dass eigentlich keiner von uns ein ausgeprägelter Schwarzpulverschuetze ist, sonder sind wir hauptsächlich Jäger und auch Pistolenschuetzen.
Bei sehr gutem Wetterbedingungen, doch stand die Sonne schon tief und blendete teilweise wurde nun der Wettkampf bestritten. Wir starteten mit der 25 m disciplin Revolver und danach ging es dann auf den 50 m Wall.
Bedingt durch Urlaub konnten leider nicht alle angesprochenen Schuetzenkameraden teilnehmen aber zum nächsten mal werden wir dass dann ein wenig besser organisieren so dass wir mehr Teilnehmer vorstellen können.
gez. Leif Schmidt
Aber auch in Deutschland wurde eifrig am Fernwettkampf teilgenommen. Nachfolgend daher auch aus Deutschland eine kleine Bildersequenz aus Bottendorf:
Matthias mit dem Rolling Block Gewehr m/1860 im Kaliber 12,7x44R auf 100 m:
die Ergebnisse auf 100 m:
Beim Laden des Steinschlossgewehres:
Schießen mit dem Steinschlossgewehr:
Ich hoffe, Euch mit diesen Bildern einen kleinen Eindruck davon verschafft zu haben, wie an den einzelnen Standorten an unserem ersten internationalen offenen Fernwettkampf aktiv teilgenommen wurde.
Allen Teilnehmern gehen jetzt in den nächsten Tagen die Urkunden und Ergebnislisten per Post zu.Die Ergebnisse können zusätzlich bereits im Downloadbereich unserer homepage (Internet- download - all downloads)in Form eines Excel-sheets (fwk.xls) heruntergeladen werden.
Dieser gelungene Auftakt lässt uns alle hoffen, dass im nächsten Jahr noch mehr Teilnehmer und Nationen aus ganz Europa dabei sind, wenn es wieder heißt
Feuer frei bei Pulver und Blei:
Mit kameradschaftlichen Grüßen
Helmut Leiser
(20.07.2005)
PS: Mein besonderer Dank gilt allen Organisatoren und Teilnehmern, die vor Ort für das Gelingen unseres Vorhabens aktiv Ihren Beitrag geleistet haben!
Ein herzliches Dankeschön geht auch an den Jürgen Achenbach (www.vorderlader-shop.de), der in diesem und wohl auch in den folgenden Jahren die Funktion der Wettkampfleitung inkl.der damit verbundenen Datenerfassung und Korrespondenz mit dem Ausland übernommen hat. Danke Jürgen für die intensive Unterstützung in Sachen Fernwettkampfmeisterschaft.