Es ist Tradition in der SPI über alles zu berichten, wo die SPI vor Ort aktiv dabei ist.

Daher nachstehend auch ein Bildbericht zur Waffenmesse in Kassel, die dieses Jahr vom 27.11. - 30.11.2003 stattfand und bei der die SPI im Rahmen einer Sonderschau teilgenommen hat.

Unser Eindruck von der Messe:

Wenn man mal vom letzten Messetag absieht (Sonntag und 1.Advent!) waren viele Besucher in Kassel. Allerdings wurde an den Ständen mehrheitlich wesentlich weniger gekauft als in den Vorjahren.

Bezüglich SPI nutzten viele die Gelegenheit, sich auch einmal persönlich über die SPI zu informieren.

In jedem Fall war die gesamte SPI-Standbesetzung über weite Strecken gut beschäftigt, über Schwarzpulver, Waffentypen, Wettkampfordnung der SPI sowie den Nutzen einer Mitgliedschaft bei der SPI zu informieren.

Besonderes Interesse fand die Luntenpistole, die an unserem Stand beim Jürgen Achenbach (www.vorderladershop.de) zu besichtigen war - da hat schon der ein oder andere konkret mit dem Gedanken gespielt, sich dieses kleine Schmuckstückchen zuzulegen. Liegt bei einem Preis so um die 600 € durchaus im Bereich des Machbaren, denn: die nächste Meisterschaft der SPI kommt bestimmt.....

Nachfolgend nun Bilder von der Messe:

Jürgen, Stefan und Jörg beim Standaufbau am Mittwochnachmittag:



Jörg beim Festketten der Waffen. Alle Waffen müssen laut Vorgabe der Meseleitung und Auflagen der Behörden fest mit dem Stand verbunden sein.Im Hintergrund das DWJ mit seinem Stand.



So und jetzt Jörg quasi dienstlich am ersten Messetag (also Donnerstag)im Einsatz:



Jürgen im Gespräch mit dem Jörg. In der Hand die Luntenpistole vom Hersteller Artax.




Die Messe und die dort gemachten Bilder ermöglichen uns, Euch auch einmal Persönlichkeiten in und um die SPI vorzustellen:

Rechtsanwalt Thomas Fatscher (rechts) im Gespräch mit SPI-Mitglied Robert.



Adrian Pitfield von Rifle bullet caster (www.riflebulletcaster.de) im Dialog mit Manfred Muser (links) dem Gründer der SPI Frankreich. Manfred startet im Januar in Frankreich die "Initiative de la poudre noire" = IPN



wer von den Dreien ist Pierangelo Pedersoli? Nun den Robert gab es schon mal auf dem Bild, der Stefan folgt noch... Pierangelo ist extra aus Brescia in Italien angereist, um am SPI-Firmenmeeting teilzunehmen, welches am 29.11. abends im Messegelände stattfand. Hier besucht er unseren Stand:



Armin König aus Hohenberg a.d.Eger (09233/6261) hat sich spezialisiert auf den Nachbau von historischen Waffen - Spezialität: Radschloss. Nachfolgend der Armin und ein Beispiel seiner Kunst:





wenn wir schon dabei sind: der Hersteller Artax hat eine schöne Luntenpistole in seinem Programm - ideal für die SPI- Disziplin I.1 (Luntenpistole).





ganz praktisch: SPI-Gründungsmitglied Manfred Eisele (www.eisele-koffer.com) hat einen Koffer entwickelt, der speziell auf den Bedarf des Vorderladerschützen abgestimmt wurde. Manfred nutzte die Gelegenheit und hat zahlreiche Gespräche mit Profis und "alten Hasen" an unserem Stand geführt, um die Einteilung des Koffers weiter zu optimieren. Der Koffer ist ab sofort über die meisten der SPI Mitgliedsunternehmen zu beziehen.



und hier der Stefan Raßmann vom Pedersoli Service Point aus Eisenach vor der Pedersoli Langwaffenauswahl:



Das Zelt auf unserem Stand wurde uns freudlicherweise vom Zeltbau Roszbor aus Ingolstadt (www.tipi.de) zur Verfügung gestellt. Es war in der Halle schon ein Blickfang, waren die Zeltstangen doch 8 m hoch! Wir von der SPi haben unseren Stand daher immer schnell gefunden....



Horst Landgraf von der Fa. LHS-Germany (früher Pulver Hartmann!) hat uns dankenswerterweise eine Schautafel zur Verfügung gestellt, anhand derer wir Interessierte über die verschiedenen Pulversorten, Körnungen und Pulverhersteller informieren konnten.



Irgendwann geht jede Messe zu Ende. Am Sonntag war es dann ab ca. 16:30 Uhr so weit:







So verpackt ging es dann gegen 19 Uhr auf den Heimweg nach Oberbayern.



Dass die Fahrt von Kassel nach Ingolstadt dann aber mehr als 8 Stunden dauerte wäre Thema für eine eigene Bildergeschichte gewesen. Auf jeden Fall konnten wir das Zelt beim Zeltbau Roszbor in Ingolstadt so ziemlich genau um 3 Uhr in der Nacht abladen. Thomas, Robert und Helmut kennen nun jedenfalls jeden Rasthof und Parkplatz zwischen Kassel und Ingolstadt und hatten Gelegenheit wenigstens einen Hauch von Abenteuer zu erleben - hat ja schon was, wenn man auf 50 km Autobahn jeweils zwischen 3 und 5 Liter Kühlwasser verliert und beim Burgerking in Geiselwind dann nachts gegen 24 Uhr sogar noch beinahe eingeschlossen wird...

Sei es drum: uns hat es Spaß gemacht und wir sind sicher: im November 2003 ist die SPI schon wesentlich mehr Schwarzpulverinteressierten ein Begriff als noch im März 2003 auf der Stuttgarter Messe. Die SPI bekommt Konturen und steigt im Bekanntheitsgrad.

Die SPI wird Ihren Weg machen, europaweit und allen Widerständen, kursierenden Gerüchten und Anfeindungen zum Trotz!

Wolnzach, den 04.12.2003